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Websites für Immobilienmakler und Bauträger

Ein Maklerhaus führt seinen Bestand nicht auf der Website, sondern in der Maklersoftware — dort hängen Exposé, Eigentümerdaten, Interessenten und Termine daran. Alles, was die Website davon zeigt, ist eine Kopie, und jede Kopie, die jemand von Hand nachpflegt, wird irgendwann falsch. Wir bauen Auftritte für Makler, Bauträger und Wohnbauunternehmen so, dass die Objekte über OpenImmo aus dem führenden System kommen und die Website Ausgabekanal bleibt. Im Portfolio stehen dazu drei Projekte. Bei einem Maklerhaus mit vier Standorten in Ostfriesland und im Emsland und rund zweihundert aktiven Angeboten läuft die OpenImmo-Anbindung. Bei den beiden anderen — einem Makler mit getrennten Strecken für Eigentümer und Kaufinteressenten und einem Wohnbauunternehmen — liegen die Objekte in einem eigenen Objektdatentyp und werden redaktionell gepflegt, weil sich eine Anbindung bei ihrem Bestand nicht gerechnet hat. Diese Seite erklärt nicht, was wir technisch können — das steht auf den Leistungsseiten. Sie erklärt, was in diesem Markt anders ist.

Was diesen Markt technisch unterscheidet

Der Bestand hat ein führendes System, und das ist nicht die Website

In den meisten Branchen entstehen Inhalte in der Redaktion. Bei Maklern entstehen sie im Büro, in der Maklersoftware, zusammen mit Eigentümerdaten, Interessentenzuordnung und Terminen. Eine Website, die daneben gepflegt wird, erzeugt eine zweite Wahrheit: online ein Objekt, das längst verkauft ist, und ein neues Angebot mit Tagen Verzug. Bei rund zweihundert aktiven Angeboten über vier Standorte — so liegt es in einem unserer Projekte — ist das keine Frage von Sorgfalt mehr, sondern eine Frage der Architektur. Eine feste Objektzahl, ab der das gilt, gibt es nicht; entscheidend ist, an wie vielen Stellen dieselbe Angabe gepflegt wird.

Jedes Objekt ist eine URL mit Verfallsdatum

Ein Produkt im Shop bleibt jahrelang im Sortiment. Ein Objekt ist nach Wochen oder Monaten vergeben und verschwindet. Damit stellt sich eine Frage, die andere Branchen nicht haben: Was passiert mit der Adresse, unter der es stand. Wer sie nicht beantwortet, entscheidet sich stillschweigend für eine wachsende Halde aus Fehlerseiten — und für Anfragen, die auf vergebene Objekte laufen.

Drei Anliegen, die nichts miteinander zu tun haben

Auf einer Maklerseite treffen sich Interessen, die wenig gemeinsam haben: kaufen oder mieten, das eigene Haus bewerten lassen, eine Kapitalanlage durchrechnen. Ein einziges Kontaktformular für alle drei erzeugt bei jeder Anfrage eine Rückfragerunde — und beim Absender das Gefühl, ins Leere geschrieben zu haben.

Pflichtangaben hängen am Datensatz, nicht am Fließtext

Ein Teil dessen, was an einem beworbenen Objekt stehen muss, ist gesetzlich geregelt und kein redaktioneller Ermessensspielraum: die Angaben aus dem Energieausweis nach § 87 des Gebäudeenergiegesetzes. Anderes ist nicht vorgeschrieben, muss aber trotzdem ein Feld sein, weil sich jemand später darauf beruft: Objektnummer, Vermarktungsart, Provisionsdarstellung, Ansprechpartner. Für beide gilt dasselbe Prinzip. Steht so etwas im Beschreibungstext, geht es beim nächsten Import verloren oder wird bei der Hälfte der Objekte vergessen.

Die Website ist Ausgabekanal, nicht zweite Datenhaltung

Der Unterschied zu anderen Branchen liegt in der Richtung des Datenflusses. Der Bestand wird nicht für die Website erfasst, sondern für das Geschäft: Vermarktungsart, Preis, Fläche, Zimmerzahl, Ausstattung, Energiedaten, Ansprechpartner, Status. All das liegt schon vollständig in der Maklersoftware, weil es dort für Exposé, Portalanzeige und Interessentenzuordnung gebraucht wird. Die Website braucht nichts davon neu, sie braucht Zugriff. Welches Produkt im Büro läuft — onOffice, FlowFact, Propstack oder eine der kleineren Lösungen — ist für die Anbindung zweitrangig, solange es OpenImmo exportiert. Das tut praktisch jede Maklersoftware, weil derselbe Export auch die Portale bedient.

Mechanisch ist OpenImmo unspektakulär und genau deshalb belastbar: ein Paket aus einer XML-Datei und den zugehörigen Bildern, in der Regel als ZIP über FTP oder SFTP in einem vereinbarten Verzeichnis abgelegt. Der Import liest es, bildet die Objekte auf die Objektstruktur der Website ab und veröffentlicht sie samt Bildern, Eckdaten und Pflichtangaben. Zwei Betriebsarten sind dabei auseinanderzuhalten, und die Lieferung sagt selbst, welche gemeint ist: der Vollabgleich, bei dem sie den kompletten Bestand beschreibt und alles Nichtgelieferte offline geht, und die Teillieferung, die nur Änderungen und Löschungen mitbringt — dort trägt jedes Objekt eine eigene Aktionsart. Wer die beiden verwechselt, löscht entweder den halben Bestand oder behält verkaufte Objekte für immer. Jeder Lauf schreibt ein Protokoll: was neu war, was sich geändert hat, was entfernt wurde, was zurückgestellt werden musste.

Für die Redaktion verschiebt sich dadurch der Arbeitsinhalt. Von Hand gepflegt werden die Dinge ohne Objektbezug: Standorte, Team, Verkaufsablauf, Bewertungsstrecke, Ratgeberinhalte, Referenzen. An den Objekten selbst arbeitet niemand mehr — mit einer Ausnahme, die man vorher festlegen muss. Manche Häuser wollen einzelne Objekte redaktionell anreichern, etwa mit einer eigenen Lagebeschreibung oder einer Hervorhebung auf der Startseite. Dann gilt eine klare Trennung: Felder aus dem Export werden bei jedem Lauf überschrieben, redaktionelle Felder überleben ihn. Ohne diese Trennung ist der erste Import, der die Handarbeit einer Woche wegwirft, auch der letzte, dem jemand vertraut.

OpenImmo ist ein Standard. Das Mapping ist trotzdem das Projekt.

Ein gemeinsames Format heißt nicht, dass zwei Exporte gleich aussehen. Viele Felder sind optional, mehrere Angaben lassen sich auf verschiedenen Wegen ausdrücken, und ein Teil dessen, was den Interessenten interessiert, steckt in Freitext. Typische Stellen, an denen es auseinandergeht: Preis auf Anfrage statt Zahl, Wohnfläche gegen Nutzfläche gegen Gesamtfläche, Kauf und Miete und Pacht in derselben Liste, Objektart und Nutzungsart in Kombinationen, die die eigene Kategorisierung nicht vorgesehen hat, Provisionsangaben als Prozentwert oder als Satz, die Zuordnung eines Objekts zu einer Filiale, für die das Format kein eigenes Feld kennt. Wir legen das Mapping deshalb an einem echten Export aus dem echten System fest und nicht am Schema. Der erste Lauf ist ein Testlauf gegen die Realität, und in der Regel findet er Fälle, die vorher niemand genannt hätte.

Bilder verdienen einen eigenen Blick, weil sie in dieser Branche der Verkaufsraum sind. Aus dem Export kommen sie in wechselnder Größe, gemischt hoch und quer, mit Titelbildkennzeichnung, oft mit Wasserzeichen, dazu Grundrisse und gelegentlich Anhänge als PDF. Die Reihenfolge, in der sie geliefert werden, ist eine fachliche Aussage des Maklers und muss erhalten bleiben. Die Ableitung der benötigten Auflösungen passiert beim Import und nicht bei jedem Seitenaufruf, ausgeliefert wird abgestuft und verzögert nachgeladen. Wer Objekte mobil ansieht, tut das häufig unterwegs, und eine Galerie, die zwei Bilder weit lädt und dann stockt, kostet Aufmerksamkeit genau an der Stelle, an der sie gebraucht wird.

Der dritte Punkt ist Fehlertoleranz, und er entscheidet über den Alltag. Ein Import, der bei einem fehlenden Pflichtfeld abbricht, ist unbrauchbar: Ein einziges unsauberes Objekt hält dann den ganzen Rest auf. Richtig ist, das betroffene Objekt zurückzustellen, es im Protokoll zu benennen und den Rest durchzulassen. Zwei Sonderfälle gehören ausdrücklich abgesichert. Eine leere oder unvollständige Lieferung — Übertragung abgebrochen, Verzeichnis leer, Datei defekt — darf niemals als Vollabgleich interpretiert werden und den Bestand entfernen. Und ein Objekt, dem im Export eine gesetzlich verlangte Angabe fehlt, darf nicht still ohne diese Angabe erscheinen; es muss auffallen, solange sich noch etwas korrigieren lässt.

Drei Anliegen, getrennte Strecken

Kaufinteressenten suchen Objekte. Eigentümer suchen eine Einschätzung und einen Ablauf. Kapitalanleger suchen Zahlen. Diese Wege sind so verschieden, dass die Navigation sie trennen muss, statt alle über denselben Einstieg zu schicken. In unseren Projekten sind daraus zwei Strecken geworden: eine für Kaufinteressenten mit Suche, Objektseiten und Suchprofil, eine zweite für Eigentümer mit Bewertung, Verkaufsablauf und Unterlagenliste. Eine eigene dritte Strecke für Kapitalanleger lohnt erst, wenn der Bestand sie hergibt; solange das nicht der Fall ist, genügen ein Segmentfilter in der Suche und eine belastbare Inhaltsseite. Die Anfrage am Objekt trägt den Objektbezug mit — Nummer, Bezeichnung, zuständiger Ansprechpartner —, weil die Vorqualifikation damit vor dem ersten Telefonat beginnt und nicht danach.

Die Bewertungsstrecke ist der Punkt, an dem in diesem Markt am meisten schiefgeht. Sie ist mehrstufig sinnvoll und fragt nur so viel ab, wie für eine erste Einschätzung nötig ist; wer im ersten Schritt die Grundbuchdaten haben will, bekommt keine Anfragen. Von Sofortwert-Rechnern, die aus fünf Feldern eine Zahl behaupten, raten wir ab: Sie erzeugen Leads und gleichzeitig eine Erwartung, die im ersten Gespräch jemand korrigieren muss. Ebenso wichtig ist die Grenze zum Vertrag. Ein Maklervertrag über den Nachweis oder die Vermittlung eines Kaufvertrags über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus bedarf nach § 656a BGB der Textform, und bei genau diesen Objekten kann die Provision, wenn der Käufer Verbraucher ist, nach §§ 656c und 656d BGB nicht einseitig auf ihn verlagert werden. Wir beraten hier nicht rechtlich — ob und wie ein Vertrag online zustande kommen soll, entscheidet der Makler mit seinem Anwalt. Die Formularstrecke darf die Grenze aber nicht verwischen: Ein Bewertungsformular erzeugt bei uns einen Lead, keinen Abschluss.

Was rundherum gebraucht wird, ist unscheinbar und wird oft vergessen. Ein Suchprofil, das Interessenten über neue Objekte informiert, braucht eine dokumentierte Einwilligung, einen Abmeldeweg in jeder Nachricht und eine nachvollziehbare Auslösung. Karten werden erst nach Einwilligung geladen, und bei vielen Objekten ist ohnehin nur ein Umkreis erwünscht, keine Adresse. Eine Grenze ziehen wir grundsätzlich: Ausweisdaten und Unterlagen zur Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz laufen nicht über ein Webformular. Das ist kein technisches Problem, sondern eine Frage, wo solche Daten liegen sollen — und das ist nicht der Webserver.

Objekte haben ein Ende, Adressen nicht

Der Lebenszyklus eines Objekts ist kurz und hat feste Stationen: neu, in Vermarktung, reserviert, verkauft oder vermietet, vom Markt. Der Status kommt aus dem führenden System und muss in allen Ansichten gleichzeitig wirken — Übersicht, Detailseite, Suche, Sitemap, Suchprofil. Für die Adresse eines abgeschlossenen Objekts gibt es drei vertretbare Antworten, und die Entscheidung gehört ins Konzept und nicht in den laufenden Betrieb. Erstens: Die Seite bleibt als Referenz erhalten, ohne Preis und ohne Anfrageformular, mit einem Hinweis auf den Abschluss und einem Weg in die passende Kategorie. Zweitens: eine dauerhafte Weiterleitung auf Ort und Segment, wenn kein Referenzwert besteht. Drittens: eine klare Auskunft, dass es das Angebot nicht mehr gibt. Die vierte Variante, eine wachsende Menge an Fehlerseiten mit Links aus Portalen, Newslettern und Suchmaschinen darauf, wählt niemand bewusst und ist trotzdem die häufigste.

Daraus folgt eine Konsequenz für die Sichtbarkeit, die wir vor dem Angebot aussprechen. Die transaktionsnahen Suchen dieses Marktes werden in der Regel von den großen Portalen bedient; dagegen mit Objektseiten anzutreten, die nach acht Wochen verschwinden, ist keine Strategie. Die dauerhafte Substanz einer Maklerseite liegt woanders: in Seiten zu Ort und Segment, die auch im nächsten Jahr noch gelten, in der Bewertungsstrecke, im Verkaufsablauf, in den Personen, in belastbaren Inhalten zu Unterlagen, Kosten und Fristen. Objektseiten sind der Umschlag, nicht das Fundament. Wer es umgekehrt plant, baut Reichweite auf Inhalten, die er selbst wieder löscht.

Technisch gehört dazu eine Entscheidung über die Suche. Filterzustände sollen in der Adresse stehen, damit eine Trefferliste verlinkbar und für Kampagnen verwendbar ist — dasselbe Prinzip fahren wir in unseren Fahrzeugportalen, wo Marke, Modell und Standort aus der Adresse gelesen werden. Gleichzeitig erzeugt jede zusätzliche Filterdimension ein Vielfaches an möglichen Adressen. Indexierbar ist deshalb nur eine bewusst festgelegte Menge an Kombinationen, für die es echte Nachfrage gibt; alles andere bleibt erreichbar, aber außen vor. Google beschreibt in den Spam-Richtlinien den Fall der Doorway-Seiten: Seiten, die angelegt werden, um für bestimmte, einander ähnliche Suchanfragen zu ranken, und die Nutzer über Zwischenseiten führen, die weniger nützlich sind als das eigentliche Ziel. Mengenhaft erzeugte Filterkombinationen ohne eigenen Inhalt fallen in dieses Muster. Die Richtlinie fragt dabei nicht, wie die Seiten entstanden sind, sondern wozu — und sie nennt keine Prozentwerte, keine Mindestanteile und keine Schwellen, auch wenn in SEO-Blogs regelmäßig welche kursieren.

Pflichtangaben, Provision, Zugänglichkeit

Liegt ein Energieausweis vor und wird das Objekt in kommerziellen Medien beworben, verlangt § 87 des Gebäudeenergiegesetzes Angaben aus diesem Ausweis, im Kern: die Art des Ausweises, den Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch, die wesentlichen Energieträger der Heizung, bei Wohngebäuden das Baujahr und die Energieeffizienzklasse. Der Paragraph ist mehrfach geändert worden, deshalb gehört die Feldliste gegen die geltende Fassung des Gesetzestextes geprüft und nicht gegen die Feldliste eines Plugins — und beraten muss darüber ein Anwalt, nicht die Agentur. Für den Aufbau folgt daraus dreierlei: Die Werte kommen aus der Quelle und werden nicht abgetippt, sie haben feste Plätze im Datensatz, und sie dürfen unterwegs nicht verloren gehen. Fehlt eine Angabe im Export, erscheint das Objekt nicht still ohne sie, sondern taucht im Protokoll auf.

Bei der Provision gilt dasselbe Prinzip, mit einem zusätzlichen Grund. Die Angabe am Objekt ist keine Dekoration, sondern eine Aussage mit Folgen, und sie muss mit dem Exposé und der Portalanzeige übereinstimmen. Ein Feld, das aus derselben Quelle gespeist wird wie das Exposé, hält diese Übereinstimmung von selbst. Ein Satz im Beschreibungstext hält sie bis zur ersten Änderung. Dasselbe gilt für Objektnummer, Vermarktungsart und Ansprechpartner: Alles, worauf sich jemand später beruft, ist ein Feld und kein Absatz.

Zugänglichkeit ist in dieser Branche keine formale Übung, weil die entscheidenden Elemente genau die kritischen sind. Eine Bildstrecke muss mit der Tastatur bedienbar sein und beim Weiterblättern sagen, wo man ist. Grundrisse brauchen eine Textalternative, die mehr enthält als das Wort Grundriss. Energiewerte gehören als Text ausgegeben und nicht als Bild, sonst sind sie für Vorlesesoftware und für Suchmaschinen gleichermaßen nicht vorhanden. Eine Karte braucht eine Alternative in Textform, etwa Lagebeschreibung und Umfeld. Das ist zugleich der Teil, der der Auffindbarkeit zugutekommt: Was maschinenlesbar ausgegeben ist, lässt sich auch auszeichnen. Für Immobilienangebote gibt es strukturierte Datentypen, aber kein Suchergebnis-Feature von Google, das darauf aufsetzt — wir setzen das Markup und versprechen keine Darstellung, die es nicht gibt.

3 Projekte in dieser Branche

3 Kunden. Was hier steht, trägt täglich Umsatz, Anfragen oder Prozesse.

Ein Auszug — nicht die vollständige Kundenliste.

Häufige Fragen

Was ist OpenImmo?

OpenImmo ist das XML-Austauschformat der Immobilienbranche. Eine Lieferung besteht aus einer XML-Datei mit den Objektdaten und den zugehörigen Bildern und wird in der Regel als ZIP über FTP oder SFTP in einem vereinbarten Verzeichnis abgelegt. Praktisch jede Maklersoftware kann OpenImmo exportieren, weil derselbe Export auch die Portale bedient. Für die Website heißt das: Objekte werden nicht getippt, sondern übernommen. Wo ein Branchenstandard existiert, nutzen wir ihn statt ihn nachzubauen.

Kann meine Maklersoftware Objekte an die Website übergeben?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja. Der Export nach OpenImmo ist Standardausstattung, weil er ohnehin für die Portale gebraucht wird. Zu klären ist zweierlei: ob Ihr Anbieter einen weiteren Ausgabekanal ohne Zusatzkosten einrichtet, und wie die Lieferung technisch abgeholt wird. Beides klärt ein Anruf bei Ihrem Softwareanbieter. Verlässlich beurteilen können wir den Aufwand erst an einem echten Testexport, nicht an der Produktbeschreibung.

Wie aktuell sind die Objekte auf der Website?

So aktuell wie der letzte Lauf. Das Intervall wird vereinbart; mehrmals täglich reicht für einen Maklerbestand in der Regel, engere Takte sind machbar, sind aber selten der Punkt. Entscheidend ist nicht die Sekunde, sondern dass niemand mehr nachpflegen muss: Was im Büro auf verkauft gesetzt wird, verschwindet beim nächsten Lauf, und ein neues Objekt erscheint ohne Zwischenschritt. Der Abgleich ist damit kein Arbeitsschritt mehr, sondern eine Eigenschaft des Aufbaus.

Was passiert mit verkauften Objekten auf der Website?

Das gehört vor dem Bau entschieden, weil es die Adressen betrifft. Drei Wege sind vertretbar: die Seite bleibt als Referenz ohne Preis und ohne Anfrageformular erhalten, sie leitet dauerhaft auf Ort und Segment weiter, oder sie gibt klar Auskunft, dass es das Angebot nicht mehr gibt. Was nicht taugt, ist der Standardfall ohne Entscheidung: eine wachsende Menge an Fehlerseiten, auf die Portale, Newsletter und Suchmaschinen weiterhin verweisen.

Brauche ich überhaupt eine Anbindung, oder reicht manuelle Pflege?

Bei kleinem, stabilem Bestand, einem Standort und einer Person, die pflegt, kann manuelle Pflege günstiger sein als eine Anbindung. Dann sagen wir das — und zwei unserer drei Immobilienprojekte laufen aus genau diesem Grund ohne Anbindung, mit einem eigenen Objektdatentyp im System. Die Anbindung rechnet sich, wenn der Bestand regelmäßig wechselt, wenn mehrere Standorte oder Personen einpflegen oder wenn dieselben Objekte parallel auf Portalen stehen und übereinstimmen müssen. Der Kipppunkt liegt nicht bei einer bestimmten Objektzahl, sondern bei der Zahl der Stellen, an denen dieselbe Angabe gepflegt wird.

Welche Angaben müssen an einem Immobilienangebot stehen?

Liegt ein Energieausweis vor, verlangt § 87 des Gebäudeenergiegesetzes in kommerziellen Anzeigen Angaben aus diesem Ausweis — im Kern Art des Ausweises, Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch, wesentliche Energieträger der Heizung und bei Wohngebäuden Baujahr und Energieeffizienzklasse. Weil der Paragraph mehrfach geändert wurde, gehört die genaue Feldliste gegen die geltende Fassung geprüft. Je nach Fall kommen Provisionsdarstellung und Anbieterangaben hinzu, die aus anderen Regeln folgen. Wir beraten hier nicht rechtlich, sondern bauen so, dass die Angaben aus der Quelle kommen, feste Plätze haben und ein fehlender Wert auffällt statt lautlos zu verschwinden.

WordPress oder TYPO3 für eine Maklerseite?

Unsere drei Immobilienprojekte laufen auf WordPress. Für einen Auftritt mit Objektbestand, ein paar Anfragestrecken und einer überschaubaren Redaktion ist das die passende Größe; die OpenImmo-Anbindung läuft in einem dieser Projekte, die beiden anderen pflegen ihre Objekte über einen eigenen Objektdatentyp. Für TYPO3 sprechen andere Anforderungen: mehrere Sprachen, viele Redakteure mit abgestuften Rechten, mehrere Mandanten oder Marken in einer Installation. Die Entscheidung begründen wir vor dem Angebot, nicht danach — welches System passt, ist eine Fachfrage und keine Glaubensfrage.

Lohnt sich eine eigene Objektsuche, wenn die Portale ohnehin gefunden werden?

Ja, aber nicht als Rankinginstrument. Die eigene Suche ist der Ort, an dem ein Interessent, der schon bei Ihnen ist, das passende Objekt findet, und die Grundlage dafür, dass eine Trefferliste in einen Newsletter oder eine Kampagne verlinkt werden kann. Die transaktionsnahen Suchen bedienen in der Regel die Portale. Sichtbarkeit gewinnt eine Maklerseite über Inhalte mit Bestand: Ort und Segment, Bewertung, Ablauf, Personen.

Wie sollte ein Formular zur Immobilienbewertung aufgebaut sein?

Mehrstufig, mit den einfachen Angaben zuerst, und nur so ausführlich, wie es für eine erste Einschätzung nötig ist. Wer im ersten Schritt Grundbuchauszug und Baujahr abfragt, bekommt keine Anfragen. Von Sofortwert-Rechnern raten wir ab: Eine Zahl aus fünf Feldern erzeugt eine Erwartung, die im ersten Gespräch jemand korrigieren muss. Und die Strecke erzeugt einen Lead, nicht einen Vertragsabschluss — diese Grenze darf ein Formular nicht verwischen.

Können mehrere Standorte oder Büros in einem Auftritt arbeiten?

Ja, das ist im Portfolio belegt: Ein Maklerhaus mit vier Standorten in Ostfriesland und im Emsland führt rund zweihundert aktive Angebote in einem Auftritt. Wie die Standortzuordnung im Export mitkommt, ist von Software zu Software unterschiedlich — ein eigenes Filialfeld kennt OpenImmo nicht, meist läuft es über Anbieterblock oder Kontaktperson, manchmal über ein benutzerdefiniertes Feld. Das wird beim Mapping festgelegt; danach entstehen daraus Filter, Standortseiten und die Zuordnung des Ansprechpartners. Der Nebeneffekt ist Einheitlichkeit: Objekte erscheinen in gleicher Qualität, unabhängig davon, wer sie an welchem Standort eingepflegt hat.

Übernehmen Sie eine bestehende Maklerwebsite von einer anderen Agentur?

Ja. Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme, und die erste Frage lautet, ob und wie der Objektimport läuft: Woher kommt die Lieferung, wird voll oder teilweise abgeglichen, gibt es ein Protokoll, was passiert bei einer leeren Lieferung. Danach Versionsstände, Erweiterungen und Zustand der Anfragestrecken. Am Ende steht schriftlich, was zuerst ansteht. Für Übernahme und Weiterbetrieb ist kein Relaunch Voraussetzung.

Was kostet eine Maklerwebsite mit OpenImmo-Anbindung?

Das hängt am Umfang, und die Treiber sind benennbar: Zahl der Objektarten und Vermarktungsarten, Sonderfälle im Export, Anzahl der Anfragestrecken, Standorte und Ansprechpartner, Umfang der Inhalte ohne Objektbezug. Preise nennen wir nicht ins Blaue. Nach Anforderungsgespräch und Sichtung eines echten Testexports bekommen Sie ein Angebot mit klar abgegrenztem Umfang — und wenn sich eine Anbindung in Ihrem Fall nicht rechnet, steht das darin.

Wer betreibt die Seite nach dem Go-live?

Auf Wunsch wir, auf eigenen Servern in Deutschland: Updates für Core und Erweiterungen, Backups, Monitoring, TLS und die Überwachung der Importläufe, denn ein stiller Importfehler ist in dieser Branche der teuerste Fehler. Reaktionszeiten regeln wir über eine Service-Level-Staffel mit vier Stufen von BASIC bis PREMIUM, von 24 bis 2 Stunden. Ohne Vereinbarung arbeiten wir Anfragen in Eingangsreihenfolge innerhalb von 48 Stunden zu den Geschäftszeiten Mo bis Fr, 9:00 bis 16:00 Uhr ab.

Schicken Sie uns einen Testexport.

Ein echter OpenImmo-Export aus Ihrer Maklersoftware sagt mehr über den Aufwand als jedes Vorgespräch. Wir sehen ihn durch und sagen, was direkt abbildbar ist, was Mapping braucht und wo Angaben fehlen. Wenn sich eine Anbindung bei Ihrem Bestand nicht rechnet, sagen wir das auch.

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