WordPress-Wartung

WordPress-Wartung: Sicherheitsupdates, Backups, laufender Betrieb

WordPress-Wartung heißt bei der Sharpness Solutions GmbH in Oldenburg: Core-, Plugin- und Theme-Updates in kontrollierter Reihenfolge, erst auf einer Staging-Kopie, dann live. Dazu Backups, deren Rücksicherung geprüft ist, Monitoring, TLS und eine PHP-Version, die noch Sicherheitsupdates bekommt. Aktuell ist WordPress 7.0.3 vom 06.08.2026; WordPress 7.1 ist für den 19.08.2026 angekündigt. Reaktionszeiten vereinbaren wir in einer Service-Level-Staffel von 24 bis 2 Stunden — ohne Vereinbarung gilt unsere Grundzusage. Wir betreuen Installationen auf eigenen Servern in Deutschland und auf fremdem Hosting. Stand: 17.08.2026, Telefon 0441 21 21 63 0, Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr.

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Woran es meistens hakt

Die wenigsten Anfragen zur WordPress-Wartung beginnen mit einem Angriff. Sie beginnen damit, dass jemand die Plugin-Übersicht öffnet und dort zwölf offene Updates sieht, ohne zu wissen, welches davon sich gefahrlos einspielen lässt. Die Größenordnung dahinter ist dokumentiert: Patchstack zählt im Whitepaper „State of WordPress Security in 2026" für das Jahr 2025 insgesamt 11.334 neue Schwachstellen im WordPress-Umfeld, 42 Prozent mehr als im Vorjahr. 91 Prozent davon steckten in Plugins, 9 Prozent in Themes. Auf den WordPress-Core selbst entfielen im ganzen Jahr sechs Meldungen, alle niedrig priorisiert (Abruf 17.08.2026). Das ist die eigentliche Aussage: WordPress wird gepflegt. Das Plugin-Umfeld nicht zwangsläufig.

Seit Monaten hat niemand hingesehen

Der Core hat sich selbst aktualisiert, weil WordPress das seit Version 3.7 mit Minor-Releases automatisch tut. Die Plugins nicht. Die letzte bewusste Änderung an der Installation liegt so lange zurück, dass niemand mehr weiß, welches Plugin wofür da ist und welches nur noch deaktiviert im Verzeichnis liegt. Solange das Frontend normal aussieht, fällt das keinem auf — auch nicht der Geschäftsführung, die die Website täglich benutzt.

Es gibt Backups, aber niemand hat sie zurückgespielt

Ein Plugin schreibt nächtlich ein Archiv, der Hoster wirbt mit täglichen Snapshots. Ob sich daraus eine lauffähige Installation mit funktionierendem Login, Medienbibliothek und Mailversand herstellen lässt, hat nie jemand versucht. Ein ungetestetes Backup ist keins. Das zeigt sich erfahrungsgemäß an dem Tag, an dem man es braucht, und dann ist es keine gute Nachricht mehr, sondern eine zweite Störung.

Etwas stimmt nicht, aber die Seite sieht normal aus

Die Search Console meldet indexierte Seiten, die es nicht gibt. Mails an Kunden landen im Spam, obwohl sich nichts geändert hat. Der Hoster schreibt wegen ausgehenden Mailverkehrs. Im Browser dagegen: alles unauffällig. Genau so verhalten sich die häufigen WordPress-Kompromittierungen — sie zielen nicht darauf, gesehen zu werden, sondern darauf, unbemerkt zu bleiben.

Im Störungsfall ist unklar, wer zuständig ist

Der Hoster ist für den Server zuständig, der Plugin-Anbieter für sein Plugin, der Entwickler von damals antwortet nicht. Dazwischen liegt die Anwendung, und dort passieren die Störungen. Was fehlt, ist keine weitere Zuständigkeit, sondern eine vereinbarte Reaktionszeit und eine Adresse, an die man schreiben kann, ohne vorher ein Angebot einzuholen.

Was laufende WordPress-Wartung umfasst

WordPress-Wartung besteht aus vier Arbeiten, die nur lose zusammenhängen: Core-Updates, Plugin- und Theme-Pflege, Pflege des Unterbaus und Redaktionssupport. Entscheidend ist bei den ersten beiden die Reihenfolge. Vor dem Core-Update steht die Prüfung, ob die eingesetzten Plugins die Zielversion tragen — nicht danach. Im Update-Fenster arbeiten wir deshalb in Schritten: Backup ziehen, Staging-Kopie auf den Live-Stand bringen, Plugins einzeln oder in kleinen Gruppen aktualisieren, dann den Core, dann das Theme neu bauen. Wer stattdessen einmal auf „Alle aktualisieren" klickt, hat bei einem Fehler zwölf Verdächtige und keinen Befund. Der Rollback-Weg wird vor dem Fenster festgelegt, nicht während der Störung gesucht.

Backups sind der Teil der Wartung, bei dem am meisten Vertrauen und am wenigsten Prüfung stattfindet. Zu einem Backup gehören drei Dinge: der Datenbankdump, das Verzeichnis wp-content mit Uploads, Themes und Plugins, und die wp-config.php. Zu einem Rücksicherungstest gehört mehr: Das Archiv wird auf einer Staging-Umgebung tatsächlich eingespielt, danach werden Login, Medienbibliothek, ein Formularversand und die Startseite geprüft. Erst dann ist belegt, dass die Kette funktioniert. Wir legen die Aufbewahrungsdauer schriftlich fest, halten die Sicherungen getrennt vom Produktivsystem und protokollieren jeden Test. Ein Backup, das auf demselben Server liegt wie die Installation, deckt Defekte ab, aber keine Kompromittierung.

Der Unterbau altert unabhängig von WordPress und wird deshalb regelmäßig übersehen. WordPress empfiehlt auf der eigenen Anforderungsseite PHP 8.3 oder neuer und MariaDB ab 10.11 beziehungsweise MySQL ab 8.0 (Abruf 17.08.2026). Die technischen Mindestwerte liegen mit PHP 7.4 und MySQL 5.5.5 deutlich darunter — das sind Versionen, die selbst keine Sicherheitsupdates mehr erhalten, und WordPress weist auf derselben Seite ausdrücklich darauf hin. Dazu gehören TLS-Zertifikate und ihre Erneuerung, die Frage, ob WP-Cron über Seitenaufrufe oder über einen Systemcron läuft, und der Mailversand: wp_mail() verschickt über PHPMailer, standardmäßig über die PHP-Funktion mail(), was bei heutigen Empfängern regelmäßig scheitert — ein authentifizierter SMTP-Weg mit SPF, DKIM und DMARC gehört zur Wartung, nicht in ein Extraprojekt. Monitoring heißt bei uns entsprechend mehr als ein Ping: Erreichbarkeit, Statuscodes, Zertifikatslaufzeit, Cronjobs, Mailversand und Fehlerraten im Log.

Die Angriffsfläche sitzt im Plugin-Umfeld

Der WordPress-Core ist kein Sorgenkind, und es hilft niemandem, ihn dazu zu machen. Minor-Releases werden seit Version 3.7 automatisch verteilt, Sicherheitsfixes notfalls mit erzwungenem Update — so lief es bei 7.0.2 am 17.07.2026. Von den 11.334 Schwachstellen, die Patchstack für 2025 im WordPress-Umfeld zählt, lagen 91 Prozent in Plugins und 9 Prozent in Themes; auf den Core entfielen sechs Meldungen im ganzen Jahr, alle niedrig priorisiert. 1.966 Meldungen, also 17 Prozent, waren als hoch eingestuft, das heißt: mit einer realistischen Aussicht, in automatisierten Massenangriffen ausgenutzt zu werden. Das bedeutet nicht, dass im Core nichts passiert — 7.0.3 vom 06.08.2026 brachte rund ein Dutzend Sicherheitskorrekturen auf einmal, teils an Code, der bis in ältere Hauptversionen zurückreicht. Der Unterschied liegt im Weg: Beim Core erscheint der Fix zusammen mit der Meldung und verteilt sich automatisch. Wer über WordPress-Sicherheit redet und dabei über Core-Versionen redet, redet über den kleineren Teil des Problems.

Die für den Betrieb unangenehmste Zahl aus demselben Bericht: Bei 46 Prozent der Schwachstellen lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein Patch vor. Für ein Update-Fenster heißt das, dass „warten, bis das Update kommt" keine Strategie ist. Es gibt dann drei Möglichkeiten — die Funktion vorübergehend abschalten, die betroffene Komponente ersetzen, oder den Angriffsweg vorgelagert blockieren. Welche davon greift, entscheidet sich am konkreten Fall. Dazu kommt das strukturelle Problem der unbetreuten Erweiterungen. WordPress.org setzt auf die Plugin-Seite einen Hinweis, wenn eine Erweiterung nicht mit den letzten drei Hauptversionen getestet ist. Dieser Hinweis hängt am Feld „Tested up to" in der readme.txt — ein Entwickler kann ihn entfernen, ohne eine Zeile Code angefasst zu haben. Als Warnsignal ist er nützlich, als Freigabe ist er nichts wert.

Für ein Plugin ohne Betreuer gibt es vier Wege, und wir benennen sie einzeln: eine gepflegte Alternative einsetzen, die Funktion ins eigene Theme holen, den Code selbst übernehmen und weiterpflegen, oder die Funktion streichen, weil sie ohnehin niemand nutzt. Der letzte Fall kommt häufiger vor, als man denkt. Was nicht dazugehört: pauschal jedes Plugin auszutauschen, das ein Jahr kein Release hatte. Ein kleines Hilfsplugin, dessen Code man in einer Sitzung liest, ist ein anderes Risiko als ein Formular- oder Shop-Plugin mit eigener Datenbanktabelle und Zugriff auf Bestelldaten. Die Bewertung machen wir am Code, nicht am Datum. Steht am Ende eine Eigenentwicklung, ist das ein eigenes Vorhaben — dazu steht mehr auf unserer Seite zu WordPress-Plugins und -Erweiterungen.

Warum „es läuft doch" bei WordPress besonders trügerisch ist

Bei einem System, das sich nicht selbst aktualisiert, merkt man den Stillstand irgendwann. WordPress dagegen bewegt sich, auch wenn niemand hinsieht. Minor-Releases kommen seit 3.7 automatisch. Seit Version 5.6 sind bei neuen Installationen zusätzlich die automatischen Updates für Major-Releases voreingestellt, sofern WordPress keinen Version-Control-Checkout erkennt; bestehende Installationen behalten das alte Verhalten, bis ein Administrator, eine Konstante oder ein Filter es umstellt. Praktisch bedeutet das: Manche Installation ist von 6.x auf 7.0 gewandert, ohne dass jemand eine Entscheidung getroffen hätte. Der Core ist damit aktuell. Die Plugins, das Theme und der Custom-Code sind es nicht — und dass sie zueinander noch passen, prüft kein Automatismus.

Wo das bricht, sieht man von außen nicht. WordPress 7.1 ist für den 19.08.2026 angekündigt und bringt drei Bruchstellen, die vor allem Backend und Editor betreffen. Erstens: Der Post-Editor läuft dann immer in einem iframe — unabhängig vom Theme-Typ, von der Block-API-Version der registrierten Blöcke und der im Inhalt verwendeten Blöcke. Code, der auf das globale document oder window zugreift, findet den Editor-Inhalt dort nicht mehr; der Weg führt über ownerDocument und dessen defaultView an einem Element im Canvas, Event-Listener über useRefEffect. Zweitens: In den Listentabellen wandert das führende th mit scope="row" von der Checkbox- in die Titelspalte — die Checkbox-Zelle wird ein td, die Titelzelle ein th mit aria-label. Das ist Markup, das dort seit 2010 im Wesentlichen unverändert war; Erweiterungen, die auf th.check-column oder auf th input[type="checkbox"] selektieren, greifen ins Leere. Drittens: Die Eigenschaft __next40pxDefaultSize ist wirkungslos geworden, Formularelemente rendern unbedingt mit 40 Pixeln — auch __next40pxDefaultSize={ false } schaltet nicht mehr auf 36 Pixel zurück. Ein verbreiteter Irrtum gehört korrigiert: React 19 kommt nicht in 7.1. Das Upgrade wurde zurückgenommen, nachdem Inkompatibilitäten zwischen alter und neuer React-Fassung und in der Art, wie Plugins React einbinden, auftraten. 7.1 bleibt auf React 18.3; Gutenberg bietet ein experimentelles Flag zum Testen. Was der Sprung selbst an Arbeit bedeutet, steht auf unserer Seite zum WordPress-Update auf 7.1 — hier geht es um die Folge für den laufenden Betrieb.

Diese Fehler treffen Redakteure, nicht Besucher — und Redakteure melden sie oft nicht, sondern weichen aus. Genauso verhalten sich die stillen Ausfälle im Betrieb: Der Mailversand des Kontaktformulars scheitert, aber die Dankeseite erscheint trotzdem. WP-Cron läuft nicht mehr, also erscheinen geplante Beiträge nicht und Backups laufen nicht an. Ein Redirect-Plugin verliert seine Tabelle, und alte URLs enden im 404. Alles davon lässt eine Website normal aussehen. Deshalb prüft Wartung nicht, ob die Startseite lädt, sondern die Funktionen, an denen Geld oder Anfragen hängen. Und deshalb ist der Satz „es läuft doch" bei WordPress kein Befund, sondern eine Vermutung.

Wenn eine Installation befallen ist

Ein befallenes WordPress erkennt man selten am Aussehen. Die typischen Muster sind auf Unauffälligkeit gebaut: Weiterleitungen, die nur bei einem Suchmaschinen-Referrer oder bestimmten User-Agents greifen, während der direkte Aufruf normal aussieht. In den Footer oder in Beitragsinhalte eingefügte Links auf fremde Seiten, per CSS aus dem Sichtfeld geschoben. Mailversand über den Server, bis die IP auf Sperrlisten landet und die eigene Geschäftspost nicht mehr ankommt. Dazu die Spuren, die man suchen muss: PHP-Dateien unter wp-content/uploads, ein unerwartetes Verzeichnis wp-content/mu-plugins, dessen Inhalt WordPress ohne Aktivierung lädt, obfuskierter Code am Anfang der functions.php, ein Administratorkonto mit unauffälligem Namen und neuem Anmeldedatum, ein zusätzlicher Cron-Eintrag. Der erste Hinweis kommt in der Praxis von außen: aus der Search Console, vom Hoster oder von einem Kunden, dessen Virenscanner meldet.

Die Reihenfolge im Verdachtsfall ist festgelegt, weil unter Zeitdruck sonst die falschen Dinge zuerst passieren. Erstens: Installation in den Wartungsmodus oder vom Netz nehmen. Zweitens: einen Snapshot des befallenen Zustands sichern, statt ihn zu überschreiben — er ist die einzige Grundlage für die Frage, was passiert ist, und bei einer Meldung an die Aufsichtsbehörde die einzige Beweislage. Drittens: Zugänge entziehen. Passwörter aller Redaktions- und Administratorkonten, Application Passwords, Datenbankbenutzer, SFTP- und SSH-Schlüssel, dazu die Salts und Keys in der wp-config.php, was alle bestehenden Sitzungen beendet. Viertens: Bestandsaufnahme gegen einen bekannten Stand — Core-Dateien und Plugins aus dem Original vergleichen, Benutzerliste, Cron-Einträge und geplante Aufgaben durchgehen. Erst danach wird wiederhergestellt oder neu aufgesetzt, und die Inhalte werden übernommen, nicht die Dateien.

Eine Säuberung ohne Ursachenklärung ist sinnlos, und hier gehört eine unbequeme Einschränkung dazu: Auf einer Installation, die jahrelang nicht gepflegt wurde und deren Logs rotiert sind, lässt sich der Einstiegsweg oft nicht mehr bestimmen. Wir sagen das dann, statt eine Vermutung als Befund zu verkaufen. Die Konsequenz ist ein sauberer Neuaufbau auf aktuellem Stand mit übernommenen Inhalten, weil man nur so weiß, was auf dem System liegt — und nicht ein zweiter Reinigungsdurchlauf, nach dem in vier Wochen dieselben Weiterleitungen wieder auftauchen. Sind personenbezogene Daten betroffen, läuft die Meldefrist nach Artikel 33 DSGVO von 72 Stunden; ob eine Meldung nötig ist, beurteilt Ihre Rechtsberatung, nicht wir. Erreichbar sind wir Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr, außerhalb dieser Zeiten nur mit vereinbarter Rufbereitschaft.

Wie ein Wartungsvertrag bei uns aussieht

Ein Wartungsvertrag besteht bei Sharpness aus einem festen und einem vereinbarten Teil. Fest sind: Beobachtung der Sicherheitsmeldungen zu Core, Plugins und Theme samt Bewertung, ob Ihre Installation betroffen ist; Updates erst auf Staging, dann live; Backups mit dokumentiertem Rücksicherungstest; Pflege von PHP, Datenbank, TLS und Mailversand; Monitoring; Redaktionssupport; und ein Protokoll der durchgeführten Arbeiten, das man einem Datenschutzbeauftragten oder einer Prüfung vorlegen kann. Vereinbart wird die Reaktionszeit. Dafür gibt es vier Stufen: BASIC mit 24 Stunden, STANDARD mit 8 Stunden, ADVANCED mit 4 Stunden, PREMIUM mit 2 Stunden — jeweils als Monatspauschale netto je Projekt. Die Pauschale nennen wir im Angebot, nicht auf einer Website, weil sie am Umfang der Installation hängt. Ohne Vereinbarung gilt unsere Grundzusage: Bearbeitung in Eingangsreihenfolge innerhalb von 48 Stunden zu den Geschäftszeiten Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr.

Nicht in der laufenden Wartung enthalten sind Vorhaben, die ein eigenes Angebot brauchen. Dazu gehört das Aufholen einer Installation, die über Jahre nicht angefasst wurde: Das ist kein Update-Fenster, sondern ein Projekt mit Bestandsaufnahme, Plugin-Ersatz und Testdurchläufen — nachzulesen auf unserer Seite zu WordPress-Updates. Ebenso Redesigns, neue Funktionen und die Entwicklung eigener Plugins und Gutenberg-Blöcke. Reguläre Versionssprünge auf einem gepflegten System, etwa von 7.0 auf 7.1, gehören dagegen zur Wartung. Diese Abgrenzung klingt nach weniger Leistung als bei Anbietern, die alles einschließen. Sie ist ehrlicher: Wer einen Pauschalpreis für unbekannten Nachholbedarf nennt, kalkuliert einen Aufschlag ein, den Sie in jedem Monat mitbezahlen.

Betrieben wird auf eigenen Servern in Deutschland — Proxmox-Cluster, Serverstandort Deutschland — oder auf Ihrem bisherigen Hosting. Beides geht. Auf fremder Infrastruktur brauchen wir SSH-Zugang, einen brauchbaren Deployment-Weg, eine Staging-Umgebung oder die Möglichkeit, eine anzulegen, und Zugriff auf die Backups. Fehlt das, wird jedes Update-Fenster teurer als der Umzug, und wir sagen das vorher. Wir richten die Betreuung so ein, dass Sie sie beenden können: Zugänge und Lizenzen auf Ihr Unternehmen, Domains auf Ihren Namen, Theme-Code in Ihrem Repository, Installation dokumentiert. Und wenn ein Wartungsvertrag sich für Sie nicht rechnet — eine kleine Unternehmenswebsite mit vier Standard-Plugins auf ordentlichem Hosting, die Sie selbst monatlich durchklicken —, sagen wir das auch. Ein Vertrag, der nur Beruhigung verkauft, hält nicht lange.

Ablauf

Wir sehen zuerst in Ihre WordPress-Installation.

Schicken Sie uns die Domain und, wenn vorhanden, einen Backend-Zugang. Sie bekommen eine kostenfreie schriftliche Ersteinschätzung zu Version, Plugin-Bestand, PHP-Stand und Backup-Lage — vor jedem Vertrag, und auch dann, wenn Sie danach woanders beauftragen. Sharpness Solutions GmbH, Edewechter Landstraße 161, 26131 Oldenburg. Telefon 0441 21 21 63 0, info@sharpness.de, Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr. Betreut wird bundesweit remote, Termine vor Ort in Oldenburg und im nordwestdeutschen Raum.

  1. 01

    Erstgespräch und Zugangsklärung

    Sie schildern die Lage, wir klären, was vorliegt: WordPress-Version, Hosting, wer bisher betreut hat, ob es ein Repository gibt. Gebraucht werden ein Administratorkonto im Backend, SSH- oder SFTP-Zugang, Datenbankzugang und möglichst die Domain- und DNS-Verwaltung. Reagiert der bisherige Dienstleister nicht, fordern wir die Zugänge selbst an — Sie müssen kein unangenehmes Gespräch führen.

  2. 02

    Bestandsaufnahme vor der Zusage

    Wir sehen uns Core-Version, Plugin- und Theme-Inventar, Custom-Code im Theme, PHP- und Datenbankversion, Benutzerkonten und das Verzeichnis wp-content an — einschließlich uploads und mu-plugins. Ergebnis ist eine schriftliche Einschätzung: was läuft, was offen ist, was zuerst passieren muss. Finden wir Spuren einer Kompromittierung, ist das kein Wartungsfall, sondern ein eigenes Angebot.

  3. 03

    Aufräumen und Grundabsicherung

    Bevor ein Wartungsrhythmus Sinn hat, wird der Ausgangszustand hergestellt: deaktivierte und doppelte Plugins entfernen, unbetreute ersetzen oder ihre Funktion ins Theme holen, PHP-Version anheben, TLS und Weiterleitungen prüfen, Mailversand auf authentifiziertes SMTP legen, WP-Cron auf einen Systemcron umstellen. Was davon nötig ist, steht nach Schritt 02 fest und nicht vorher.

  4. 04

    Staging, Backup und Rücksicherungstest

    Wir richten eine Staging-Umgebung ein und spielen dort den ersten vollständigen Update-Durchlauf. Was bricht, bricht auf einer Kopie. Im selben Schritt wird das Backup nicht nur eingerichtet, sondern zurückgespielt: Login, Medienbibliothek, Formularversand, Startseite. Erst damit ist der Rollback-Weg belegt statt behauptet.

  5. 05

    Service-Level festlegen

    Jetzt lässt sich die Reaktionszeit sinnvoll wählen: BASIC 24 Stunden, STANDARD 8 Stunden, ADVANCED 4 Stunden, PREMIUM 2 Stunden, als Monatspauschale netto je Projekt. Wir sagen, welche Stufe zu Ihrer Website passt, und benennen auch den Fall, in dem die kleinste genügt. Rufbereitschaft außerhalb der Geschäftszeiten wird ausdrücklich vereinbart oder gilt nicht.

  6. 06

    Laufender Betrieb, derselbe Ansprechpartner

    Danach läuft die Betreuung im vereinbarten Rhythmus: Sicherheitsmeldungen bewerten, Updates testen und einspielen, Backups prüfen, Monitoring auswerten, Redaktionsfragen beantworten, Arbeiten protokollieren. Sie schreiben dabei an dieselbe Adresse und erreichen denselben Ansprechpartner wie im Erstgespräch, nicht ein Verteilerpostfach.

Projekte auf diesem System

Ein Auszug — nicht die vollständige Kundenliste.

Häufige Fragen

Was ist in einem WordPress-Wartungsvertrag enthalten und was nicht?

Enthalten sind Beobachtung und Bewertung der Sicherheitsmeldungen zu Core, Plugins und Theme, Updates erst auf Staging und dann live, Plugin- und Theme-Pflege, Pflege von PHP, Datenbank, TLS und Mailversand, Backups mit Rücksicherungstest, Monitoring, Redaktionssupport und ein Protokoll der Arbeiten. Reguläre Versionssprünge auf einem gepflegten System, etwa von 7.0 auf 7.1, gehören dazu. Nicht enthalten sind Redesigns, neue Funktionen, die Entwicklung eigener Plugins und Blöcke sowie das Aufholen einer Installation, die jahrelang nicht angefasst wurde — das ist ein eigenes Projekt mit eigener Planung.

WordPress aktualisiert sich doch selbst — wozu dann Wartung?

WordPress aktualisiert seit Version 3.7 Minor-Releases automatisch, und seit Version 5.6 sind bei neuen Installationen auch Major-Releases voreingestellt, sofern kein Version-Control-Checkout erkannt wird; bestehende Installationen behalten das alte Verhalten. Automatisiert ist damit der Core. Nicht automatisiert ist die Frage, ob Plugins, Theme und Custom-Code zur neuen Version noch passen. Genau dort liegt das Risiko: Von den 11.334 Schwachstellen, die Patchstack für 2025 im WordPress-Umfeld zählt, lagen 91 Prozent in Plugins und 9 Prozent in Themes; auf den Core entfielen im ganzen Jahr sechs Meldungen. Wartung heißt, den Teil zu prüfen, den kein Automatismus prüft.

Was kostet WordPress-Wartung?

WordPress-Wartung wird bei Sharpness als Monatspauschale netto je Projekt abgerechnet, gestaffelt nach vereinbarter Reaktionszeit: BASIC 24 Stunden, STANDARD 8 Stunden, ADVANCED 4 Stunden, PREMIUM 2 Stunden. Den Preis nennen wir im Angebot und nicht auf dieser Seite, weil er an nachprüfbaren Größen hängt: Zahl und Art der Plugins, Umfang des Custom-Codes im Theme, ob das Hosting dazugehört, ob mehrere Installationen betreut werden. Wer ohne Blick in die Installation einen Monatspreis nennt, kalkuliert einen Durchschnitt, den Sie mitbezahlen. Die Ersteinschätzung nach Domain und Backend-Zugang ist kostenfrei.

Welche Reaktionszeiten vereinbaren Sie?

Die Reaktionszeit ist die Zeit, bis jemand mit der Bearbeitung beginnt — nicht die Zeit bis zur Lösung. Es gibt vier Stufen: BASIC 24 Stunden für Systeme, bei denen ein Ausfall Arbeit verschiebt, aber keinen Umsatz kostet; STANDARD 8 Stunden für Websites im Tagesgeschäft; ADVANCED 4 Stunden für Installationen mit angebundenen Systemen; PREMIUM 2 Stunden für Systeme, bei denen jede Stunde Stillstand unmittelbar Geld kostet. Jede Stufe gilt erst mit abgeschlossener Vereinbarung. Ohne sie gilt unsere Grundzusage: Bearbeitung in Eingangsreihenfolge innerhalb von 48 Stunden zu den Geschäftszeiten Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr. Abdeckung außerhalb dieser Zeiten setzt eine ausdrücklich vereinbarte Rufbereitschaft voraus.

Wie schnell wird ein Sicherheitsupdate eingespielt?

Die Bewertung beginnt am Tag der Meldung: Wir prüfen, ob die genannte Version und Konfiguration Ihre Installation betrifft, denn viele Plugin-Schwachstellen greifen nur bei bestimmten Einstellungen oder ab einer bestimmten Benutzerrolle. Danach folgt der Testlauf auf Staging, dann das Deployment. Wie schnell das je nach Schweregrad zu geschehen hat, steht in der vereinbarten Service-Level-Stufe. Ein Sonderfall ist häufiger, als man denkt: Bei 46 Prozent der 2025 veröffentlichten Schwachstellen lag laut Patchstack zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein Patch vor. Dann wird die Funktion abgeschaltet, die Komponente ersetzt oder der Angriffsweg vorgelagert blockiert.

Was passiert mit Plugins, die niemand mehr pflegt?

Für eine Erweiterung ohne Betreuer gibt es vier Wege: eine gepflegte Alternative einsetzen, die Funktion ins eigene Theme holen, den Code übernehmen und selbst weiterpflegen, oder die Funktion streichen, weil sie niemand nutzt. Welcher Weg günstiger ist, entscheidet der Funktionsumfang. Der Hinweis auf WordPress.org, ein Plugin sei nicht mit den letzten drei Hauptversionen getestet, ist dabei nur ein Warnsignal: Er hängt am Feld „Tested up to" in der readme.txt und lässt sich ändern, ohne eine Zeile Code anzufassen. Wir bewerten am Code, nicht am Datum — ein kleines Hilfsplugin ist ein anderes Risiko als ein Formular-Plugin mit Zugriff auf Kundendaten.

Woran erkenne ich, dass mein WordPress kompromittiert wurde?

Selten am Aussehen der Website. Typisch sind Weiterleitungen, die nur bei einem Suchmaschinen-Referrer oder bestimmten User-Agents greifen, während der direkte Aufruf normal aussieht; per CSS versteckte Links auf fremde Seiten; und Mailversand über den Server, bis die IP auf Sperrlisten landet und die eigene Geschäftspost nicht mehr ankommt. Prüfen lassen sich PHP-Dateien unter wp-content/uploads, ein unerwartetes Verzeichnis wp-content/mu-plugins, obfuskierter Code am Anfang der functions.php, neue Administratorkonten und zusätzliche Cron-Einträge. Der erste Hinweis kommt in der Praxis von außen: aus der Search Console, vom Hoster oder von einem Kunden.

Was tun, wenn eine WordPress-Website gehackt wurde?

In dieser Reihenfolge: Installation in den Wartungsmodus oder vom Netz nehmen. Einen Snapshot des befallenen Zustands sichern, statt ihn zu überschreiben — er ist die einzige Grundlage für die Ursachenklärung. Zugänge entziehen: Passwörter aller Konten, Application Passwords, Datenbankbenutzer, SFTP- und SSH-Schlüssel, dazu die Salts und Keys in der wp-config.php, was alle Sitzungen beendet. Dann Core und Plugins gegen die Originale vergleichen, Benutzerliste und Cron-Einträge durchgehen. Erst danach wiederherstellen oder neu aufsetzen, und dabei Inhalte übernehmen statt Dateien. Sind personenbezogene Daten betroffen, läuft die 72-Stunden-Frist nach Artikel 33 DSGVO.

Reicht es nicht, die Seite säubern zu lassen?

Eine Säuberung ohne Ursachenklärung ist sinnlos, weil der Einstiegsweg offen bleibt und derselbe Befund in Wochen wieder auftaucht. Deshalb gehört zur Reinigung immer die Frage, wie jemand hereinkam: veraltetes Plugin, gestohlenes Redaktionspasswort, ein Nachbarprojekt auf demselben Hosting-Paket, ein alter FTP-Zugang. Und dazu gehört eine Einschränkung, die wir aussprechen, statt sie zu umgehen: Auf einer Installation, die jahrelang nicht gepflegt wurde und deren Logs rotiert sind, lässt sich der Weg oft nicht mehr bestimmen. Dann ist ein sauberer Neuaufbau mit übernommenen Inhalten belastbarer als ein zweiter Reinigungsdurchlauf.

Ersetzt ein Sicherheits-Plugin oder eine WAF die Wartung?

Nein, aber es ist auch nicht wertlos. Eine Web Application Firewall oder ein Sicherheits-Plugin filtert bekannte Angriffsmuster und kauft Zeit — besonders in den Fällen, in denen eine Schwachstelle veröffentlicht ist, aber noch kein Patch vorliegt. Was sie nicht leisten: einen Angriff über legitime, authentifizierte Anfragen erkennen, ein Plugin ersetzen, das keinen Betreuer mehr hat, eine PHP-Version aktualisieren, die selbst keine Sicherheitsupdates bekommt, oder ein Backup zurückspielbar machen. Als Ergänzung zur Wartung sinnvoll, als Ersatz nicht. Zusätzliche Plugins sind zudem selbst Code, der gepflegt werden muss.

Müssen wir das Hosting wechseln oder können Sie auf unserem Server arbeiten?

Betreuung auf fremdem Hosting ist möglich und häufig. Voraussetzungen sind SSH-Zugang, ein brauchbarer Deployment-Weg, eine Staging-Umgebung oder die Möglichkeit, eine einzurichten, und Zugriff auf die Backups. Fehlt das, wird jedes Update-Fenster teurer als der Umzug, und wir sagen das vor dem Vertrag. Wir betreiben eigene Server in Deutschland auf Proxmox-Clustern; ein Wechsel ist möglich, aber keine Bedingung. Die Verantwortungsgrenze zwischen Hosting und Anwendung halten wir vorab schriftlich fest, damit im Störungsfall niemand erst suchen muss, wer zuständig ist.

Welche PHP- und Datenbankversion braucht WordPress?

WordPress empfiehlt auf der eigenen Anforderungsseite PHP 8.3 oder neuer und MariaDB ab 10.11 beziehungsweise MySQL ab 8.0 (Abruf 17.08.2026). Die technischen Mindestwerte liegen mit PHP 7.4 und MySQL 5.5.5 deutlich darunter, betreffen aber Versionen am Ende ihres Lebenszyklus, die keine Sicherheitsupdates mehr erhalten — WordPress weist auf derselben Seite ausdrücklich darauf hin. Für den Betrieb heißt das zwei Dinge: Die PHP-Version gehört in die Wartung, nicht in ein Extraprojekt. Und ein Sprung auf eine neuere PHP-Version wird auf Staging getestet, weil ältere Plugins dort zuverlässiger brechen als beim Core-Update.

Übernehmen Sie auch WordPress-Installationen, die eine andere Agentur gebaut hat?

Ja, das ist der häufigste Anlass für eine Anfrage. Gebraucht werden ein Administratorkonto im Backend, SSH- oder SFTP-Zugang, Datenbankzugang und, falls vorhanden, das Repository. Wir sehen vor der Zusage in Code, Plugin-Bestand und Hosting und geben eine schriftliche Einschätzung ab; erst danach entsteht ein Vertrag. Das ist keine Formalie, sondern die Bedingung — für einen Zustand, den man nicht kennt, kann man keine Verantwortung übernehmen. In seltenen Fällen sagen wir ab, etwa bei Spuren einer Kompromittierung oder bei zentralen Individualentwicklungen ohne Quellcode. Dann ist ein Neuaufbau ehrlicher als ein Wartungsvertrag.

Sind wir rechtlich verpflichtet, WordPress-Updates einzuspielen?

Eine ausdrückliche Pflicht, WordPress zu aktualisieren, steht in keinem Gesetz. Artikel 32 Absatz 1 DSGVO verlangt aber technische und organisatorische Maßnahmen nach dem Stand der Technik und ein Verfahren zu deren regelmäßiger Überprüfung; die Rechenschaftspflicht aus Artikel 5 Absatz 2 liegt beim Verantwortlichen, nicht bei der Agentur. Praktisch heißt das: Sie brauchen kein gutes Gefühl, sondern ein Protokoll, aus dem hervorgeht, wann was aktualisiert und wann ein Backup geprüft wurde. Das liefern wir als festen Bestandteil der Wartung. Ob Ihr Unternehmen darüber hinaus besonderen Pflichten unterliegt, beurteilt Ihre Rechtsberatung.

Anfrage

Wer betreut Ihr WordPress gerade?

Wenn die Antwort „niemand" oder „das macht sich doch selbst" lautet, sind Sie hier richtig. Wir sehen uns Version, Plugin-Bestand, PHP-Stand und Backup-Lage an und sagen, was zuerst passieren muss — bevor über einen Vertrag gesprochen wird.

  • Antwort von jemandem, der das System kennt — keine Warteschleife
  • Einschätzung vor dem Angebot, auch wenn sie gegen ein Projekt spricht
  • Ihre Angaben gehen per E-Mail an uns, nicht in ein CRM eines Dritten

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