Woran CRM-Projekte scheitern
Die Software ist selten das Problem. CRM-Projekte kippen an Dubletten, an Pflichtfeldern, die niemand pflegt, und an Prozessen, die nur auf Folien existieren. Nach vier Wochen arbeitet der Vertrieb wieder in Excel, weil das neue System mehr fragt, als es antwortet.
Deshalb starten wir nicht mit einer Tool-Demo, sondern mit Ihren Abläufen. Wer legt Kunden an, wer qualifiziert Leads, wer verantwortet die Datenqualität — erst wenn das geklärt ist, lohnt der Blick auf Software. Ein CRM bildet Prozesse ab. Es repariert keine.
Auswahl ohne Herstellerbrille
Wir verkaufen keine Lizenzen und haben keinen Anbieter im Rücken. Als Digitalagentur aus Oldenburg leben wir von Projekten, nicht von Provisionen. Unsere Empfehlung folgt Ihren Anforderungen: Vertriebsprozess, Teamgröße, vorhandene Systeme, Budget. Oft ist das schlanke System die bessere Wahl als die große Suite, deren Module drei Jahre unangetastet bleiben.
Passt kein Standardsystem — weil Ihre Branche eigene Datenobjekte, Preislogiken oder Freigabeprozesse verlangt — entwickeln wir das CRM auf Basis von PHP 8 und Symfony selbst. Das ist kein Plan B, sondern in manchen Konstellationen die wirtschaftlichere Entscheidung.
Integration mit Website, Shop und ERP
Ein CRM ohne Anbindung ist nur eine weitere Insel. Der Wert entsteht, wenn Anfragen aus Website-Formularen, Bestellungen aus dem Shop und Stammdaten aus dem ERP automatisch zusammenlaufen. Ihr Vertrieb sieht dann nicht einen Kontakt, sondern eine Historie: Angebote, Aufträge, Tickets, Umsätze. So zentralisieren Sie Kundendaten, statt sie zu kopieren.
Entscheidend ist die Datenführerschaft: welches System die Wahrheit für welches Feld hält. Wir legen das pro Feld fest, bevor die erste Schnittstelle läuft — sonst synchronisieren Sie Fehler in beide Richtungen. Technisch arbeiten wir mit den APIs der beteiligten Systeme, bei Bedarf mit einer Middleware dazwischen.
CCM2: unser eigenes Lead-Management
Nicht jedes Unternehmen braucht ein großes CRM. Für die Strecke von der ersten Anfrage bis zum Auftrag haben wir mit CCM2 ein eigenes, schlankes Lead-Management entwickelt — entstanden aus der Praxis im Fahrzeughandel, wo Anfragen aus mehreren Quellen schnell und nachvollziehbar beim richtigen Ansprechpartner landen müssen.
CCM2 sammelt Anfragen aus Website-Formularen, Portalen und E-Mail an einem Ort, ordnet sie Zuständigen zu und hält den Bearbeitungsstand fest — vom Erstkontakt über Wiedervorlagen bis zum Abschluss. Auswertungen zeigen, welche Quellen Anfragen bringen und wo welche liegen bleiben. Angebunden wird, was bereits da ist: Website, Shop, Bestandssysteme.
Ob CCM2 passt oder ein Standard-CRM die bessere Wahl ist, klärt der Anforderungsworkshop — wir empfehlen auch dann herstellerneutral, wenn die eigene Lösung nicht die richtige ist. Wie CCM2 im Einsatz aussieht, zeigt der Fall Autohaus Brüggemann.
Datenmigration und DSGVO
Die meisten CRM-Projekte beginnen mit Excel-Listen, Outlook-Kontakten und einem Altsystem, das niemand mehr anfassen will. Wir bereinigen vor dem Import: Dubletten zusammenführen, Formate vereinheitlichen, tote Datensätze aussortieren. Ein Testimport zeigt, was ankommt — erst dann wird produktiv migriert.
DSGVO ist im CRM keine Checkbox, sondern Prozessarbeit: dokumentierte Einwilligungen, ein Löschkonzept, das angebundene Systeme einschließt, Zugriffsrechte nach Rollen. Wir setzen diese Prozesse technisch um; die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrem Datenschutzbeauftragten.