Was wir für Makler und Bauträger gebaut haben
Für BS Immobilienkontor, ein Maklerhaus mit vier Standorten in Ostfriesland und im Emsland, haben wir den WordPress-Auftritt samt OpenImmo-Anbindung gebaut. Die Objekte — rund zweihundert aktive Angebote — werden nicht in WordPress getippt, sondern kommen aus der Maklersoftware in die Website, mit Bildern, Eckdaten und den Pflichtangaben aus dem Energieausweis. Was im Büro auf verkauft gesetzt wird, verschwindet beim nächsten Lauf von der Seite. Und die Kontaktstrecken sind nach Anliegen getrennt, weil Kaufinteressent, Eigentümer und Kapitalanleger nichts gemeinsam haben außer der Seite, auf der sie landen.
Für AMR Wohnbau, ein Wohnbauunternehmen, läuft die Projektvermarktung über eine WordPress-Website mit festen Bausteinen für Projektvorstellung, Bildergalerie, Eckdaten und Kontaktstrecke. Neue Bauvorhaben pflegt das Unternehmen selbst ein, sobald sie vermarktungsreif sind — zwischen Entscheidung und Veröffentlichung liegt kein Entwicklungsschritt mehr.
Beide Projekte stehen mit Details im Referenzbereich; die Branchenseite Immobilien beschreibt die Denkweise dahinter: Die Website ist Ausgabekanal, nicht zweite Datenhaltung.
OpenImmo: der Weg vom Büro auf die Website
OpenImmo ist das XML-Austauschformat der Immobilienbranche. Praktisch jede Maklersoftware exportiert es: eine XML-Datei mit den Objektdaten plus Bilder, in der Regel als ZIP über FTP oder SFTP in ein vereinbartes Verzeichnis. Eine Anbindung einzurichten heißt für uns: Ablageweg festlegen, Voll- und Teillieferungen auseinanderhalten, die Aktionsart je Objekt auswerten, leere Lieferungen abfangen — und jeden Lauf protokollieren, damit nachvollziehbar bleibt, was wann übernommen wurde.
Das Mapping legen wir an einem echten Export fest, nicht am Handbuch: Objektarten, Vermarktungsarten, Flächenfelder und die Energieausweis-Angaben stehen je nach Software an unterschiedlichen Stellen. Deshalb beginnt jedes Projekt mit einem Testexport aus Ihrer Maklersoftware. Danach sagen wir Ihnen schriftlich, was direkt abbildbar ist, was Mapping braucht und wo Angaben fehlen.
Fehlt eine Pflichtangabe im Export, taucht sie im Protokoll auf, statt stillschweigend eine unvollständige Anzeige zu erzeugen. Der Import entscheidet nicht, ob ein Objekt online gehört — das entscheidet der Datenstand im Büro.
Leads: getrennte Wege statt ein Sammelformular
Der erste Schritt zu besseren Anfragen kostet keine Software, sondern Struktur: je Anliegen eine eigene Kontaktstrecke. Ein Kaufinteressent nennt Objekt und Zeitrahmen, ein Eigentümer beschreibt seine Immobilie für die Ersteinschätzung, ein Kapitalanleger fragt anders als beide. So kommen Anfragen an, mit denen sich arbeiten lässt — ohne Rückfragerunde.
Der zweite Schritt ist die Ablage: Anfragen landen nicht nur im Postfach, sondern zusätzlich in einer durchsuchbaren Übersicht mit Status und Anmerkungen. Eine Mail, die im Spam landet oder versehentlich gelöscht wird, ist dann keine verlorene Anfrage mehr. Genau so betreiben wir es auf unserer eigenen Website.
Wächst der Bedarf darüber hinaus — mehrere Standorte, Zuordnung von Interessenten zu Objekten, Auswertung über Jahre —, bauen wir Lead- und Kundenverwaltung als Individualsoftware. Wie so etwas aussieht, zeigt unser laufendes CRM-Projekt im Fahrzeughandel: eigene Objekte für Kunde, Vorgang und Bestand, Dublettenerkennung über mehrere Quellen, Rollen und Rechte. Ein fertiges Makler-CRM von der Stange verkaufen wir nicht — wenn eine vorhandene Lösung besser passt, sagen wir das.
Mehr als eine Website: Landingpages mit eigener Domain
Eine Maklerseite beantwortet viele Fragen — eine Landingpage beantwortet eine, dafür vollständig: die Bewertung im eigenen Ort, das Spezialgebiet, das einzelne Bauvorhaben. Solche Seiten betreiben wir als Teil der Website oder unter eigener Domain; weitere Domains liefern denselben Inhalt und verweisen per Canonical auf die Hauptadresse, damit die Sichtbarkeit an einer Stelle zusammenläuft statt sich zu verteilen.
Wo strukturierte Objektdaten vorhanden sind, lassen sich Landingpages auch aus den Daten erzeugen — eine Seite je konkreter Suchfrage. Struktur, Werte und Pflichtangaben kommen dabei aus der Datenbank; ein Sprachmodell übernimmt nur die Anreicherung, etwa Attributlisten in lesbare Absätze zu übersetzen. Ohne Datengrundlage entsteht kein Satz, und ob eine Seite erscheint, entscheidet der Datenstand — nicht das Modell. Wie das im Detail funktioniert, steht auf unserer Seite zu KI-gestützten Landingpages.
Betrieb und Wartung übernehmen wir auf eigenen Servern in Deutschland: Updates, Backups, Monitoring und TLS, mit Wartungsverträgen in vier Stufen.