Technologie · Infrastruktur

Proxmox — die Grundlage unseres Managed Hostings

Unser Managed Hosting läuft auf eigenen Proxmox-Clustern, auf eigenen Servern in Deutschland. Jedes Kundenprojekt bekommt eine eigene, isolierte Umgebung, dimensioniert für genau dieses System — kein Massen-Hosting, keine Standardpakete. Umgebungen lassen sich im laufenden Betrieb auf andere Hardware verschieben, Wiederherstellung aus Backup ist Routine statt Projekt, Ressourcen sind planbar statt geteilt. Sharpness ist Proxmox Reseller Partner (Silver).

Grundlage unseres Hostings

Was ist Proxmox?

Grundlage unseres Managed Hostings: eigene Cluster, Serverstandort Deutschland, je Projekt eine eigene Umgebung.

Wofür wir Proxmox einsetzen

Proxmox VE ist quelloffene Virtualisierung auf Enterprise-Niveau — und bei uns die Grundlage für jedes gehostete Projekt. Auf den Clustern laufen Shopware-Shops, TYPO3- und WordPress-Auftritte, Symfony-Anwendungen, dazu Datenbanken, Suchindizes und Schnittstellendienste. Jedes Projekt bekommt eine eigene virtuelle Maschine, zugeschnitten auf sein System: Arbeitsspeicher, CPU und Speicher werden nach dem tatsächlichen Bedarf vergeben, nicht nach einem Paketnamen.

Der Unterschied zum geteilten Hosting zeigt sich am schlechten Tag. Wenn ein Nachbarprojekt Last erzeugt, merkt Ihres davon nichts, weil es die Ressourcen nicht teilt. Wenn eine PHP-Version aktualisiert werden muss, betrifft das Ihr System und keines sonst. Und wenn ein Update schiefgeht, gibt es einen Snapshot von vorher. Das sind unspektakuläre Vorteile — sie zählen genau dann, wenn es unangenehm wird.

Wie wir die Cluster betreiben

Die Cluster stehen auf eigenen Servern in Deutschland. Wir fahren sie im Verbund, damit Umgebungen im laufenden Betrieb auf andere Hardware wandern können — für Wartung, beim Hardwaretausch oder wenn ein Projekt gewachsen ist. Speicher liegt redundant, Backups laufen über den Proxmox Backup Server mit versionierten Ständen. Wiederherstellung wird geprobt und nicht angenommen: Ein Backup, das niemand zurückgespielt hat, ist eine Vermutung.

Zum Betrieb gehört alles, was drumherum liegt: Betriebssystem- und PHP-Updates, Datenbankpflege, Monitoring, Zertifikate, DNS und Domains. Neue Umgebungen richten wir nach Vorlage ein, damit Test- und Produktivsystem gleich aussehen. Auf Wunsch laufen einzelne Dienste in Containern innerhalb der virtuellen Maschine. Erreichbar sind wir Mo–Fr von 9:00 bis 16:00 Uhr; darüber hinausgehende Bereitschaft regeln wir in individuellen SLA-Vereinbarungen.

Grenzen und Alternativen

Eigene Infrastruktur hat eine klare Grenze: Kapazität wächst nicht per Mausklick ins Unendliche. Wer über Nacht ein Vielfaches an Last erwartet und das nur an wenigen Tagen im Jahr, ist bei AWS oder Google Cloud besser aufgehoben. Dasselbe gilt für weltweite Auslieferung mit niedrigen Latenzen auf mehreren Kontinenten und für verwaltete Dienste, die man selbst nur mit erheblichem Aufwand betreiben könnte.

Auch der Preis ist kein Automatismus. Eine eigene Umgebung kostet mehr als ein Platz im Massen-Hosting — dafür bekommen Sie Ressourcen, die Ihnen gehören, und jemanden, der das System kennt. Für eine kleine Visitenkarten-Website ohne Anspruch ist das überdimensioniert; dafür gibt es günstigere Wege, und wir sagen das auch. Sinnvoll wird es, sobald ein System Umsatz trägt oder Prozesse abbildet.

Häufige Fragen

Wo stehen die Server?

Die Server stehen in Deutschland. Sharpness betreibt darauf eigene Proxmox-Cluster und richtet für jedes Kundenprojekt eine eigene, isolierte Umgebung ein. Damit bleiben Daten im deutschen Rechtsraum, und die Zuständigkeit ist eindeutig: Betriebssystem, Datenbank, Anwendung und Backup liegen in einer Hand. Für Auftragsverarbeitungsverträge und das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten liefern wir die technischen Angaben, die Ihr Datenschutzbeauftragter braucht.

Was passiert, wenn Hardware ausfällt?

Fällt ein Server aus, wird die betroffene Umgebung auf anderer Hardware im Cluster wieder gestartet. Der Verbund ist genau dafür gebaut: Umgebungen sind nicht an ein einzelnes Gerät gebunden, und der Speicher liegt redundant. Ergänzend gibt es versionierte Backups über den Proxmox Backup Server, aus denen sich einzelne Systeme oder auch einzelne Dateien zurückholen lassen. Für geplante Wartung lassen sich Umgebungen im laufenden Betrieb verschieben.

Können wir unser bestehendes Hosting umziehen?

Ja, Umzüge gehören zum Alltag — von Shared Hosting, aus dem eigenen Serverraum oder von einem anderen Dienstleister. Üblich ist ein Umzug in zwei Schritten: Zuerst entsteht eine Kopie der Umgebung zum Testen, dann folgt die Umschaltung mit kurzer Sperrzeit, meist außerhalb der Geschäftszeiten. Domains, DNS und Zertifikate übernehmen wir dabei mit. Was vorher an Altlasten unklar war, wird beim Umzug dokumentiert.

Sind Sie offizieller Proxmox-Partner?

Ja, Sharpness (Oldenburg) ist Proxmox Reseller Partner in der Stufe Silver. Das bedeutet: Wir beziehen Subskriptionen direkt, haben Zugang zum Enterprise-Repository mit geprüften Paketständen und können Support-Fälle beim Hersteller eskalieren, statt im Community-Forum zu suchen. Für Sie zählt vor allem der zweite Punkt — ein Cluster, der Kundenprojekte trägt, sollte nicht auf Paketständen ohne Herstellerprüfung laufen.

Proxmox im Bestand oder im Neubau?

Wir übernehmen auch Systeme, die woanders gebaut wurden — nach einem Blick in Code und Hosting.

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