01 Ausgangslage
Baumschulware ist kein statisches Sortiment. Verfügbarkeiten hängen an Saison, Rodung und Witterung, und dieselbe Pflanze existiert in mehreren Qualitäten und Sortierungen: Höhe, Stammumfang, Container oder Ballen. Ein Katalog, der das nicht abbildet, produziert Rückfragen bei jeder zweiten Bestellung.
Der Handel läuft im B2B, typischerweise mit Baumschulen, GaLaBau-Betrieben, Kommunen und Wiederverkäufern. Preise sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Der Shop muss deshalb hinter einer Registrierung liegen, die geprüft und freigegeben wird, bevor überhaupt ein Preis sichtbar ist.
02 Lösung
Der Shop ist als geschlossener Bereich auf Shopware umgesetzt. Neukunden registrieren sich über ein Formular, die Freigabe erfolgt geprüft; erst danach werden Sortiment und Preise sichtbar. Kundengruppen steuern, welche Konditionen ein freigeschaltetes Konto zu sehen bekommt.
Die Sortimentsstruktur folgt der botanischen Systematik, Sortierungen und Qualitäten liegen als Varianten am Artikel. Die Suche findet botanische wie deutsche Bezeichnungen, damit eine Bestellung nicht an einer Schreibweise scheitert.
Schnittstellen übernehmen Bestände, Preise und Sortimentsänderungen aus dem führenden System und geben Bestellungen strukturiert zurück. Die Abgleiche laufen als geplante Jobs, weil sich der Bestand in dieser Branche innerhalb einer Saison deutlich verschiebt.
03 Ergebnis
Bestellungen kommen mit den Angaben herein, die für die Kommissionierung nötig sind: Art, Sortierung, Qualität, Menge. Das nimmt Klärungsschleifen zwischen Vertrieb und Betrieb aus dem Tagesgeschäft.
Der geschlossene Zugang bleibt beherrschbar, weil Registrierung, Freigabe und Preisfindung im selben System liegen. Sortimentspflege und Saisonwechsel laufen über die Schnittstelle statt über Listen im Mailanhang.